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Ablauf einer REIKI-Behandlung
Wenn man sich mit REIKI verbinden möchte, so
reicht es, die Hände auf bestimmte Körperstellen zu legen, die
einem Probleme bereiten oder wo man es einfach als angenehm empfindet. Das kann man
selbst tun, wenn man in REIKI eingeweiht ist, oder auch ein
anderer, der REIKI praktiziert. Die Energie beginnt zu fließen, sobald man den Wunsch
danach verspürt, und sie folgt stets der eigenen
Aufmerksamkeit. Allerdings ist eine Ganzbehandlung, das heißt eine Behandlung
bei der der gesamte Körper mit REIKI versorgt wird, noch intensiver.
Bevor man mit so einer Ganzbehandlung beginnt, ist es zweckmäßig,
einen Ort aufzusuchen, an dem man für ca.1Stunde ungestört
ist. Man benötigt eine bequeme Liege oder Unterlage und bei Bedarf eine
warme Decke. Alles was gefällt und geeignet ist, eine angenehme
Atmosphäre zu schaffen, ist willkommen. Kerzenlicht,
Räucherstäbchen, Aromalampe und leise Entspannungsmusik usw.
eignen sich sehr gut dafür.
Der REIKI-Nehmer kann es sich nun in bekleidetem Zustand auf der
Liege bequem machen. Schmuck und einengende Kleidungsstücke
sollten aber besser entfernt bzw. geöffnet werden. Wenn das
geschehen ist, hat er nun nichts mehr weiter zu tun, als zu
entspannen und loszulassen und wenn möglich, seine
Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmungen während der Behandlung zu
richten.

Der REIKI-Geber beginnt nun, nachdem er sich die Hände
gewaschen hat, damit, sich in REIKI einzustimmen. Das macht
jeder REIKI-Praktizierende auf seine Art. Diese Einstimmung ist
dazu gedacht, sich nochmals zu vergegenwärtigen, daß man jetzt
selbst von allen persönlichen Wünschen und Vorstellungen
zurücktritt, um Kanal für die reine REIKI-Kraft zu sein.
Legt nun der REIKI-Geber die Hände beim Empfänger auf, so beginnt die Energie zu fließen. Sie fließt genau dorthin, wo sie
der Empfänger am nötigsten braucht, ohne daß sie
gelenkt werden muß. Zu spüren ist dabei ein
starkes Wärmegefühl, ein Kribbeln, ein Gefühl des Fließens, aber
auch Kälte oder mitunter auch gar nichts. Dies soll aber
nicht heißen, daß dann nichts passiert, sondern nur, daß in diesem Fall eine
Reaktion nicht spürbar ist. Die Hände werden auf bestimmte Körperstellen direkt aufgelegt
oder in einigem Abstand darüber gehalten, zuerst auf der
Vorderseite, später auf dem Rücken. So wandert der REIKI-Geber
mit seinen Händen den Körper ab. Es ist dabei nicht
wichtig, genau einem vorgeschriebenen Muster zu folgen, denn das
wäre wie das "Malen nach Zahlen". Viel entscheidender ist es bei
REIKI, seinem eigenen Gespür und seiner Intuition folgen zu
lernen, denn man kann dabei nichts falsch machen. Mit einiger Übung
merkt man auch instinktiv, wann es Zeit wird, von einer Position
zur anderen überzuwechseln. Das ganze dauert ca. 1 Stunde.
Die Empfindungen sind
durchaus unterschiedlich, aber überwiegend sehr, sehr angenehm.
Doch auf sie kommt es nicht an. Die Wirkung von REIKI ist nicht davon abhängig, ob
und was die Beteiligten während der Behandlung spüren.
Grundsätzlich sollte eine solche Behandlung nicht
ergebnisorientiert sein. Es kommt vielmehr darauf an, während
der Behandlung einfach nur präsent im Hier und Jetzt zu sein und so den
Heilungsimpulsen in sich Raum zu geben. Wer genau hinspürt, wird in REIKI etwas
sehr Vertrautes wiedererkennen, etwas, was viele seit langer Zeit vermissen -
die Liebe. Wem es wirklich gelingt, sich diesem Empfinden hinzugeben, der
öffnet sich seinem SELBST. Und nur dieses bringt Heilung.
Die Reaktionen auf eine REIKI-Behandluung können sehr unterschiedlich sein,
doch alles was in dieser Haltung der
dankbaren Achtsamkeit geschieht oder auch nicht, sollte stets willkommen sein und gebührend beachtet
werden.
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Meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse dazu:
So wie oben beschrieben, ist der allgemeine Ablauf einer REIKI-Behandlung. Jeder
REIKI-Praktizierende gestaltet sie jedoch nach seinen
individuellen Vorstellungen. REIKI dient in aller erster Linie
dazu, den REIKI-Empfänger für sich selbst und seine
Bedürfnisse zu sensibilisieren. Die Reaktionen auf eine REIKI-Anwendung sind deshalb
von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
REIKI macht nichts von
allein! Es ist immer auf die unbedingte Bereitschaft zur Heilung
und auf die aktive Mitarbeit des REIKI-Empfängers angewiesen.
Nicht selten stellen sich nach einer REIKI-Behandlung Veränderungen ein, die man mitunter gar nicht
mit REIKI in Verbindung bringen würde, die aber dennoch das
Resultat einer neuen Öffnung und Aufmerksamkeit sind, die man
sich und seinen Bedürfnissen zuteil werden läßt.
Die Wirkung einer REIKI-Behandlung ist stets sehr individuell. Ich habe
erlebt, daß mitunter eine REIKI-Behandlung genügte, um langjährige
Beschwerden zum Verschwinden zu bringen. Daß dann die Euphorie des Behandelten
enorm ist, und er REIKI als Wundermedizin lobpreist, ist deshalb nicht
verwunderlich. Gerade hier ist es dann wichtig, wieder auf den Boden
zurückzukommen und sich die näheren Umstände genauer zu betrachten. Nicht
selten wird man dann erkennen, daß der Behandelte im Vorfeld bereits viel für
seine Genesung getan und auch meist schon erkannt hat, wie er durch seine innere
Haltung das Entstehen der Krankheit provoziert hat. In diesem Fall hat REIKI
dann nur noch den letzten Impuls zur Heilung gesetzt.
In anderen Fällen, bei denen auch sehr schnelle positive Veränderungen
durch REIKI zu verzeichnen sind, ist dies häufig darauf zurückzuführen, daß
derjenige erst einmal eine beeindruckende Erfahrung mit REIKI machen mußte, um
die nötige Sicherheit und Gewissheit zu bekommen, daß dieser Weg für ihn der
richtige ist. Jetzt heißt es weitermachen, denn meist war dies nur der
erste Schritt auf dem eigentlichen Heilungsweg. Es ist jetzt besonders wichtig,
die Erwartungen, die durch manch positives Ergebnis entstehen, wieder
aufzugeben, um weiterhin offen zu sein für das, was jenseits aller Erwartungen
möglich ist.
Wenn man bei der Arbeit mit REIKI das Gefühl hat, daß sich nichts
verändert, dann liegt es stets daran, daß man zuviel erwartet und nicht
aufmerksam auf das achtet, was wirklich da ist. Bei REIKI geht es ja nicht
zuletzt um Wahr-nehmung. Das heißt, daß man seine Aufmerksamkeit auf das
richtet, was wahr ist. Wenn diese Wahrnehmung nun aber durch eine innere
Erwartungshaltung blockiert ist, wird man den Eindruck gewinnen müssen, daß
sich nichts verändert, da das Erwartete und Erhoffte ja schließlich nicht
eintritt. Für das Tatsächliche ist man dann leider blind. Doch daran kann man
so schnell nichts ändern, denn so sind wir Menschen nun einmal gestrickt! Auch
wenn man sich noch so viel Mühe gibt und viel an sich arbeitet, ist auch dann
nichts garantiert. Denn bevor man wirklich soweit ist, sich ohne
Selbsttäuschung wirklich sehen zu wollen, geht man lieber viele, meist
leidvolle, Umwege.
Wie oft man eine REIKI-Behandlung durchführen sollte, hängt ebenfalls von
den unterschiedlichen Bedürfnissen des Empfängers ab. In meiner REIKI-Praxis
behandle ich einige Menschen, die schon seit Jahren regelmäßig kommen und
einfach die Atmosphäre der Ruhe, die wohltuende Behandlung und die Gespräche
genießen.
Andere wiederum möchten gezielt ein bestimmtes Problem gesundheitlicher oder
persönlicher Art bearbeiten. In diesem Fall empfehle ich einen
Behandlungszyklus von 10 wöchentlichen Sitzungen, in denen wir gemeinsam
versuchen, durch die REIKI-Behandlung und durch unterstützende Gespräche,
näher an die Ursache des Problems heranzukommen. Ideal aber nicht zwingend ist
es, wenn sich am Ende oder im Verlauf dieser 10 Sitzungen der Betreffende selbst
in REIKI einweihen läßt, um sich auch weiterhin allein behandeln zu können.
In akuten Krankheitssituationen ist eine Zeitlang eine tägliche
REIKI-Behandlung ratsam.
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